Clients

Der print2forms-Client ist für die Aufbereitung der Druckdaten zuständig. Auf einem einzigen Rechner können bis zu 250 Clients laufen, die unter einer gemeinsamen Benutzeroberfläche administriert werden. Die Benutzeroberfläche gestattet die Einstellung vieler Filterkriterien, die auch die effiziente Verwaltung und Kontrolle grosser Anzahlen von Clients ermöglichen.

Screenshot des Kontrollfeldes vom print2forms Client/Gateway-Service

Die Aufgaben des print2forms-Clients sind:

  • Empfang der Druckdaten vom druckenden Rechner (via Netzwerk), Analyse und gegebenenfalls Modifikation der Druckdaten und Weiterleitung der Druckdaten zum eigentlichen Drucker. Dazu wird der Client in die Netzwerkverbindung zwischen druckendem Rechner und Drucker quasi als Relais eingeklinkt.
  • Kommunikation mit dem Server, um eventuell benötigte Etikettenformate, Schriften oder Logos abzuholen. Dabei wird ein für diesen Zweck optimiertes Netzwerkprotokoll verwendet, das auch eine Verschlüsselung unterstützt.
  • Verwaltung von Cache-Speichern für die vom Server geholten Daten. Da dann weitere Anfragen aus dem Cache-Speicher des Clients beantwortet werden können, werden Netzwerk und Server weiter entlastet.
  • Unterstützung diverser Netzwerkprotokolle, um die Druckdaten empfangen zu können. Es werden die Protokolle RAW (für Unix, Linux, Windows) und spezielle SNMP- und PJL-Treiber (für OS/400, i5/OS, OS/390, z/OS) unterstützt.
  • Alternativ Weiterleitung der Druckdaten auch an lokal angeschlossene Drucker über serielle, parallele oder USB-Schnittstellen.
  • Alternativ Weiterleitung der Druckdaten an Netzwerkdrucker über beliebige, von Windows unterstützte Protokolle (LPR/LPD, IPP, etc).

Der print2forms-Client ist unter Windows (XP, Vista, 7, 8, Server 2003, Server 2008, Server 2012) lauffähig. Die Laufzeitanforderungen sind so gering, dass die Clients in der Regel auf einem Arbeitsplatzrechner oder einem existenten File- oder Print-Server mitinstalliert werden können.

Die Clients sind als Netzwerkdienst programmiert, starten also, sobald der Rechner eingeschaltet wird. Es muss kein Benutzer am Rechner angemeldet sein - wichtig für den Einsatz auf Servern oder virtualisierten Installationen.


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